Steigende Müllgebühren vermeiden!
Köln, 21. Juli 2011. „Völlig abwegig“ nennt Stefan Schreiter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD), die Forderung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), die Wertstoffsammlung aus privaten Haushalten künftig komplett in kommunale Hand zu geben. „Erreichtes würde verspielt, wertvolle Rohstoffe würden verschwendet, um defizitäre kommunale Müllöfen zu füttern“, so Schreiter. „Es gibt keinen vernünftigen Grund, gerade bei der innovativen Wertstoffsammlung in Deutschland künftig den Wettbewerb zugunsten kommunaler Unternehmen auszuschalten.“ So hat die Stadtwerke München GmbH nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit 23,7 Prozent im Jahr 2010 die höchste Umsatzrendite in Deutschland erzielt. „Das geht nur in einer Monopolstruktur“, betont Schreiter. „In der Abfallwirtschaft wären steigende Müllgebühren und deutlich höhere Kosten für Hersteller und Handel in der Verpackungsentsorgung die Folge.“
Ansprechpartner:
Klaus Hillebrand, Tel.: 0 22 03 / 937-257
Über DSD:
Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) hat seit 1990 das weltweit erste duale System zur endverbrauchernahen und hochwertigen Verwertung von Verkaufsverpackungen aufgebaut und organisiert. DSD ist heute mit rund 250 Mitarbeitern an vier Standorten in Deutschland ein führender Anbieter von Rücknahmesystemen. Dazu zählen neben dem dualen System das umweltfreundliche und wirtschaftliche Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie Transport- und Gewerbeverpackungen, die Standortentsorgung und das Pfandclearing. DSD ist Gründungsmitglied der europäischen Grüner-Punkt-Dachorganisation PRO EUROPE und durch ihr Tochterunternehmen Deutsche Gesellschaft für Kreislaufwirtschaft und Rohstoffe mbH (DKR) ein führender Vermarkter für Sekundärrohstoffe in Europa.


