Was wird woraus?

Wertstoffkreislauf der Verbundverpackungen

Verbundverpackungen bestehen aus mindestens zwei verschiedenen Materialien, die vollflächig miteinander verbunden sind und sich nicht von Hand trennen lassen. Das sind zum Beispiel Tüten für Instantsuppen, Tiefkühlkostschachteln und – vor allem – Getränkekartons. Sie stellen den Löwenanteil der Verbunde und werden wie alle anderen Leichtverpackungen über die Gelbe Tonne entsorgt.

Erste Station des Sammelguts ist die Sortieranlage, wo die Getränkekartons von anderen Leichtverpackungen getrennt und zu Ballen gepresst werden. Station Nummer zwei ist die Verwertungsanlage: Hier werden die Verpackungen erst zerkleinert, danach von Riesenmixern, so genannten Pulpern, kräftig durchgerührt. Dabei saugen sich die Papierfasern mit Wasser voll, quellen auf und trennen sich von den dünnen Schichten Polyethylen und Aluminium.

Der Faserstoff wird nun noch gereinigt und eingedickt, danach zur Papiermaschine gepumpt, wo er sich beispielsweise in Wellpappen, Eierkartons oder Hygienepapiere verwandelt.

Für die Verwertung des Resteverbunds aus hauchdünnen Polyethylen- und Aluminiumschichten gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder gelangt er in die Zementherstellung, wo der Kunststoffanteil als Energielieferant dient und das Aluminium die nötige Festigkeit des später aus dem Zement hergestellten Betons gewährleistet. Oder das Aluminium wird sortenrein in hoch spezialisierten Anlagen zurück gewonnen, wobei sich der Kunststoff in Dampf und elektrische Energie verwandelt, die unmittelbar für den Verfahrensprozess genutzt wird.
 

Wertstoffkreislauf der Verbundverpackungen

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Nachrichten

26.04.12

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DSD begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, das Wertstoffgesetz vorzulegen. Damit bietet sich die Chance zur Bereinigung der Verpackungsverordnung.

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„Fishing-for-Litter“-Projekt in Sassnitz auf Rügen gestartet. „Gefischte“ Abfälle können jetzt in drei deutschen Ostseehäfen entsorgt werden.