Was wird woraus?
Wertstoffkreislauf der Kunststoffe
Für Kunststoffverpackungen teilt sich nach der Sortierung der Recyclingweg: Man unterscheidet die werkstoffliche, die rohstoffliche und die energetische Verwertung.
Beim werkstofflichen Recycling werden aus gebrauchten Kunststoffverpackungen wieder neue Kunststoffprodukte. Im Verwertungsbetrieb werden die Kunststoffverpackungen zunächst von Störstoffen wie Metallpartikeln befreit, zerkleinert und gewaschen. Anschließend werden aus den Kunststoffschnipseln mittels Dichtetrennnung letzte Fremdkunststoffe abgetrennt. Bei der Verwertung der Becherfraktion dient die Dichtetrennung, um Polypropylen und Polystyrol voneinander zu trennen. Bei der Verwertung von PET-Plaschen werden in diesem Schritt die Verschlusskappen aussortiert, die häufig aus Polyethylen bestehen. Das so aufbereitete Mahlgut wird in einem Extruder zu Regranulat umgeschmolzen. Das körnige Material dient in der Kunststoffverarbeitung zur Herstellung von Fertigprodukten.
So entstehen in unterschiedlichen Verfahren zum Beispiel Profile, Rohre, Blumen- und Getränkekästen und neue Folien.




