Was wird woraus?

Wertstoffkreislauf PET

PET ist die Abkürzung für den Kunststoff Polyethylenterephthalat, der geringes Eigengewicht mit hoher Bruchsicherheit auf einen Nenner bringt. Kein Wunder also, dass PET als Verpackungsmaterial vor allem im Getränkebereich europaweit auf dem Vormarsch ist. Und noch einen Vorteil bietet PET: Erstmals bei Kunststoffverpackungen ist es möglich, für farblose PET-Flaschen einen geschlossenen Produktkreislauf einzurichten. Unter Insidern heißt das: Recycling "von Flasche zu Flasche".

Voraussetzung dafür ist die sortenreine Trennung der klaren PET-Flaschen von anderen Kunststoffverpackungen, die dann in spezialisierten Recyclinganlagen kostengünstig und ökologisch sinnvoll verwertet werden.

Im Aufbereitungsprozess werden die Flaschen zerkleinert, gewaschen und nach Dichte getrennt. Dabei werden auch Label und Deckel aus Papier und/oder Kunststoff entfernt. In der Folge entstehen farbsortierte Flakes zur Weiterverarbeitung, die im Extruder zu Granulat und schließlich zu neuen PET-Flaschen verarbeitet werden. 

Recyceltes PET-Granulat ist übrigens auch in der Textilindustrie ein willkommener Sekundärrohstoff. Spinnmaschinen verarbeiten die aus bunten Flaschen gewonnenen Körnchen unter Hitzeeinwirkung zu feinsten PET-Fasern, aus denen unter anderem Fleecepullis, Schlafsäcke oder Dämmmaterialien entstehen.

Neuerdings wird das Granulat auch zu Verpackungsbändern verarbeitet oder zu Tiefziehfolien, aus denen dann wiederum z. B. Becher gezogen werden.
 

Wertstoffkreislauf PET

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