Fragen und Antworten

Was ist eine Vollständigkeitserklärung? Welche Konsequenzen haben die 6. und 7. Novelle der Verpackungsverordnung Deutschland für Sie als Verpflichteten? Welche Verpackungen unterliegen der Pfandpflicht? Hier finden Sie die Antworten.

Übrigens: Fragen zum richtigen Trennen und alles rund um den Grünen Punkt für Verbraucher finden Sie hier.

VERPACKUNGSVERORDNUNG

Was ist die Verpackungsverordnung (VerpackV)?

Die Verpackungsverordnung (VerpackV) basiert auf dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und berücksichtigt die europäischen Richtlinien zur Rücknahme und Verwertung von Verpackungen. Ziel der Verordnung ist es, die Auswirkungen von Abfällen aus Verpackungen (u.a. Verkaufsverpackungen) auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern und zur Schonung der natürlichen Ressourcen beizutragen.

Den aktuellen Verordnungstext der Verpackungsordnung (VerpackV) können Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter folgendem Link einsehen.

VerpackV

Außerdem wurde im Rahmen der Verpackungsverordnung (VerpackV) die Hinterlegung einer sogenannten Vollständigkeitserklärung (VE) für Hersteller und Vertreiber von Verkaufsverpackungen, die folgende Bagatellgrenzen überschreiten, eingeführt:

Glas> 80.000 kg/Jahr oder
PPK> 50.000 kg/Jahr oder
Sonstige*> 30.000 kg/Jahr
(*Aluminium, Kunststoff, Verbunde, Weißblech)

Gilt die Verpackungsverordnung (VerpackV) für mich?

Um herauszufinden, ob die Verpackungsverordnung (VerpackV) auch für Sie gilt, nutzen Sie einfach unseren Verpackungsguide. Dort finden Sie Informationen rund um Verkaufsverpackungen und ihre Anfallstellen.

Die dualen Systeme sorgen auf Grundlage der Verpackungsverordnung (VerpackV) außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung für eine flächendeckende Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen in Deutschland. Welche Verpackungen lizenziert werden müssen, erfahren Sie hier.

Gilt die Verpackungsverordnung (VerpackV) auch im Ausland?

Nein, die deutsche Verpackungsverordnung (VerpackV) gilt nur in der Bundesrepublik Deutschland. Da es sich hierbei allerdings um die Umsetzung der Europäischen Verpackungsrichtlinie in nationales Recht handelt, gelten in anderen Ländern der EU jeweils ebenfalls gesonderte nationale Gesetze.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Was bedeutet die Verpackungsverordnung für den Onlinehandel?

Die Verpackungsverordnung (VerpackV) wirkt sich auch auf die Verpackung der Waren der Onlinehändler aus. Denn für Hersteller, die Ware im E-Commerce vertreiben, gelten die gleichen Richtlinien der Verpackungsverordnung, wie für den stationären Einzelhandel.

Im stationären Handel werden häufig verpackte Produkte verkauft, sei es in Pappkartons, Hüllen aus Kunststoff oder in Behältern aus Glas. Im Onlinehandel fallen noch größere große Mengen von Verpackungen an. Denn beim Verkauf über einen Onlineshop erhält der private Endverbraucher nicht nur das Produkt in seiner entsprechenden Verpackung, sondern auch die Versandverpackung.

Versandverpackungen, z.B. Kartonagen und Füllmaterial, fallen somit beim Endverbraucher an und zählen daher nicht – wie häufig angenommen – zu den Transportverpackungen, sondern zu den Verkaufsverpackungen. Verkaufsverpackungen unterliegen der gesetzlichen Beteiligungspflicht an einem dualen System. Auch als Onlinehändler müssen Sie Ihre Verpackungen daher an einem dualen System beteiligen.

Gilt die Verpackungsverordnung (VerpackV) auch für den Einzelhandel?

Vertreibt der Einzelhandel Waren von deutschen Lieferanten, die bereits in der Verkaufsverpackung geliefert werden und fügt keine zusätzlichen Verpackungsbestandteile hinzu, so unterliegt er keiner Verpflichtung zur Beteiligung an einem dualen System.

Versandverpackungen zählen allerdings ebenfalls zu den Verkaufsverpackungen, sodass Händler, die die Ware in einer (zusätzlichen) Versandverpackung an den Endverbraucher versenden, verpflichtet sind, diese Versandverpackungen bei einem dualen System zu beteiligen.

Was ist eine Vollständigkeitserklärung (VE)?

Wer Verkaufsverpackungen (§ 6) in Verkehr bringt, ist gemäß § 10 VerpackV verpflichtet, einmal jährlich sämtliche im Vorjahr in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen und bei der zuständigen Stelle (hier die regional zuständige IHK) zu hinterlegen. U.a. hat die Vollständigkeitserklärung (VE) auch die Angaben zu den Verwertungsanforderungen nach § 7 zu enthalten, soweit der Hersteller bzw. Vertreiber Verpackungen gemäß § 7 in Verkehr bringt. Diese Angaben sind mittels elektronischer Signatur bescheinigen zu lassen. Danach erfolgt die Hinterlegung durch Hochladen der elektronisch signierten Vollständigkeitserklärung (VE) unter www.ihk-ve-register.de.

Muss ich aktiv werden, bevor das Verpackungsgesetz die Verpackungsverordnung ablöst?

Wenn Sie bisher beteiligungspflichtige Verpackungen in Umlauf gebracht haben, müssen Sie dies auch nach dem neuen Verpackungsgesetz 2019 tun. Außerdem besteht für Sie die Pflicht, sich bei der neu geschaffenen Zentralen Stelle zu registrieren. Wichtig: Die Registrierung muss erfolgen, bevor Sie nach Inkrafttreten des Gesetzes am 01.01.2019 zum ersten Mal etwas inverkehrbringen.

Mehr Infos zu den Neuerungen und Verpflichtungen erhalten Sie hier.

DUALES SYSTEM

Was ist ein duales System?

Ein duales System ist ein zweites Entsorgungssystem, das neben der öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgung – ausschließlich – für gebrauchte Verkaufsverpackungen eingerichtet worden ist. Im Jahr 1990 wurde Der Grüne Punkt als erstes duales System gegründet und ist heute einer der führenden Anbieter von Rücknahmesystemen und für die Sammlung von Leichtverpackungen aus Kunststoff, Verbunden, Alu und Weißblech sowie für das Recycling von Papier- und Glasverpackungen verantwortlich. Der Grüne Punkt organisiert im Auftrag seiner Kunden die Sammlung der gebrauchten Verpackungen (über die Gelbe Tonne / den Gelben Sack, Container für Glas, Altpapier) und stellt die fachgerechte Sortierung und Verwertung sicher. Das duale System trägt damit maßgeblich zur effizienten Rücknahme und Verwertung von Verpackungsmaterialien bei, um endliche Ressourcen zu schonen und der Umweltverschmutzung durch Verpackungsabfälle entgegenzuwirken.

Wer zählt zu den „privaten Endverbrauchern“ und was sind „vergleichbare Anfallstellen“?

Private Endverbraucher im Sinne der Verpackungsverordnung sind Haushaltungen und so genannte vergleichbare Anfallstellen von Verpackungen. Dazu zählen insbesondere Gaststätten, Hotels, Kantinen, Verwaltungen, Kasernen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, karitative Einrichtungen, und Freiberufler sowie typische Anfallstellen des Kulturbereichs wie Kinos, Opern und Museen, und des Freizeitbereichs wie Ferienanlagen, Freizeitparks, Sportstadien und Raststätten.

Des Weiteren zählen zu den vergleichbaren Anfallstellen landwirtschaftliche Betriebe und Handwerksbetriebe, die über haushaltsübliche Sammelgefäße für Papier, Pappe, Kartonagen und Leichtverpackungen mit nicht mehr als maximal je Stoffgruppe einem 1.100-Liter-Umleerbehälter im haushaltsüblichen, d.h. vierzehntätigen Abfuhrrhythmus, entsorgt werden können.

Bin ich verpflichtet, mich an einem dualen System zu beteiligen?

Als Erstinverkehrbringer sind Sie dazu verpflichtet, sich an einem dualen System zu beteiligen. Das trifft auf Sie zu, wenn Sie mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, erstmals in Verkehr bringen. Dies gilt auch, wenn Sie nur eine Verkaufsverpackung als Hersteller oder Vertreiber in Verkehr bringen. Beispiele finden Sie unter www.verpackv-konkret.de.

Hersteller und Vertreiber, die ihre Verkaufsverpackungen nicht bei einem dualen System beteiligen, handeln laut Verpackungsverordnung Deutschland ordnungswidrig. Dies kann mit einem Bußgeld belegt werden.

Ob Sie verpflichtet sind oder nicht, können Sie auch über unseren Verpackungsguide herausfinden:

Was bedeutet „Beteiligung“ an einem dualen System?

Das Wort „Beteiligung“ ist ein Begriff aus der Verpackungsverordnung (VerpackV). Hersteller und Vertreiber von mit Ware befüllten Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, müssen die flächendeckende Rücknahme dieser Verpackungen gewährleisten – dazu sind diese an einem dualen System zu beteiligen. Die dualen Systeme finanzieren die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verkaufsverpackungen durch Erhebung eines Entgeltes. In der Regel richtet sich dessen Höhe nach dem Material und dem Gewicht der Verpackung.

Haben Sie auch Interesse an dem Thema nachhaltige Gestaltung von Verpackungen? Informieren Sie sich über die zahlreichen Möglichkeiten der Verbesserung der Recyclingfähigkeit unter Design for Recycling.

Was kostet die Beteiligung am Dualen System der Grüner Punkt Gruppe?

Die Kosten der Beteiligung hängen von den verwendeten Verpackungsmaterialien und dem Gewicht der in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen ab. Sie können bereits ab einer Mindestvergütung von 140,00 € netto/Jahr unser Kunde werden.

Sie sind noch kein Kunde und möchten sich ein unverbindliches Angebot für die Systembeteiligung erstellen lassen? Dann registrieren Sie sich über unseren Online-Service.

Wie kann ich mich am Dualen System der Grüner Punkt Gruppe beteiligen?

Durch den Abschluss eines Beteiligungsvertrages mit uns.

Zur Anmeldung registrieren Sie sich bitte online. Dort erhalten Sie alle wichtigen Informationen und können in wenigen Klicks Ihren Vertrag mit uns papierlos abschließen. Gerne stehen Ihnen auch unsere Mitarbeiter des Kundencenters für Fragen zur Verfügung.

DER GRÜNE PUNKT INTERNATIONAL

Was ist Inhalt der Europäischen Verpackungsrichtlinie?

Hauptziele der Europäischen Verpackungsrichtlinie sind die Vermeidung und Verringerung von Umweltauswirkungen durch Verpackungen und Verpackungsabfälle – mit der Vorgabe, die Verpackungsabfälle europaweit zu reduzieren. Als weitere Grundsätze formuliert die Richtlinie die Wiederverwendung sowie die stoffliche oder energetische Verwertung von Verpackungsabfällen.

Sie schreibt darüber hinaus Rahmenbedingungen und Inhalte fest, die alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in nationales Recht umzusetzen haben. In der Folge hat jeder Mitgliedsstaat die erforderlichen Maßnahmen zur Errichtung von Rücknahme-, Sammel- und Verwertungssystemen für gebrauchte Verpackungen zu ergreifen. Bei der Ausgestaltung der Systeme haben die Länder jedoch freie Hand.

In Deutschland erfolgt derzeit die nationale Umsetzung des Europäischen Rechts auf Basis der Verpackungsverordnung, und ab 01.01.2019 durch das Verpackungsgesetz (VerpackG). Beide regeln, dass sich Hersteller und Vertreiber von mit Ware befüllten Verkaufsverpackungen zur Gewährleistung der flächendeckenden Rücknahme dieser Verkaufsverpackungen, an einem dualen System zu beteiligen haben. Darüber hinaus bringt das VerpackG geänderte oder neue Vorschriften, die auch neue Pflichten beinhalten. Informieren Sie sich hier.

Was ist der Unterschied zwischen der Verpackungsverordnung Deutschland und der Europäischen Verpackungsrichtlinie?

Bei der deutschen Verpackungsverordnung handelt es sich um die Umsetzung der Europäischen Verpackungsrichtlinie in deutsches Recht. Die Verpackungsverordnung ist ausschließlich für Deutschland gültig. Damit ist sie aber nicht nur für den inländischen Einzelhandel und Onlinehandel von Bedeutung, sondern auch für Importeure, deren Verkaufsverpackungen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beim Endverbraucher anfallen.

In welchen Ländern ist der Grüne Punkt vertreten?

Heute sind 31 Mitglieder unter dem Dach von PRO Europe europaweit aktiv; 29 von ihnen nutzen die Marke „Der Grüne Punkt“ als Finanzierungszeichen für das Verpackungsrecycling. Des Weiteren hat PRO Europe Kooperationsvereinbarungen mit Systemen in Großbritannien (Valpak Limited) und Kanada (Green Dot North America) geschlossen, die im Interesse von PRO Europe dafür sorgen, dass weltweit vertreibende Unternehmen ihre mit dem Markensymbol versehenen Verpackungen problemlos in diesen Märkten vertreiben dürfen.

Aktuelle Informationen zur internationalen Nutzung der Marke „Der Grüne Punkt“ finden Sie auf der Website der Dachorganisation PRO Europe.

Meine Firma hat ihren Sitz im Ausland, ich vertreibe aber verpackte Waren, die für den privaten Endverbraucher bestimmt sind, nach Deutschland. Muss ich mich dann in Deutschland an einem dualen System beteiligen?

Sobald Sie mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen in das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einführen und beim Grenzübertritt nach Deutschland die rechtliche Verantwortung der Ware tragen, müssen Sie sich an einem dualen System wie z.B. dem Grünen Punkt beteiligen. Ist dies – gemäß den jeweiligen Vertragsbestimmungen – das ausländische Unternehmen, dann fällt dieses unter § 6 der VerpackV und muss sich an einem Dualen System beteiligen. Ist dies dagegen das in Deutschland ansässige Unternehmen (der “Importeur”), dann muss dieses Unternehmen als erstes in der deutschen Handelskette die genannten Pflichten erfüllen. In Zweifelsfällen empfiehlt sich deshalb eine Abstimmung mit dem Lieferanten.

Besteht im Ausland eine Kennzeichnungspflicht, d.h. muss ich den Grünen Punkt für Exporte ins Ausland auf meine Verpackungen drucken?

In folgenden europäischen Ländern gilt eine Kennzeichnungspflicht:

  • Spanien
  • Portugal
  • Griechenland
  • Zypern

Wenn Sie in Verkaufsverpackungen gefüllte Ware in diese Länder exportieren, müssen Ihre Verpackungen entsprechend gekennzeichnet sein.

DAS MARKENZEICHEN „DER GRÜNE PUNKT“

Muss ich meine in Deutschland vertriebenen Verpackungen mit dem Markenzeichen „Der Grüne Punkt“ kennzeichnen?

Nein, da seit 2009 gemäß Verpackungsverordnung keine Kennzeichnungspflicht mehr besteht. Eine Kennzeichnung von Verpackungen ist jedoch sinnvoll und wird nach wie vor genutzt. Der Grüne Punkt signalisiert den Endverbrauchern, dass die jeweiligen Hersteller und Vertreiber ihre Produzentenverantwortung ernst nehmen und ihren Finanzierungsbeitrag zur gesetzlich geforderten Teilnahme an einem dualen System geleistet haben.

Wie kann ich die Marke „Der Grüne Punkt“ nutzen?

Für die Nutzung der Marke „Der Grüne Punkt“ in der Bundesrepublik Deutschland ist der Abschluss eines Markennutzungsvertrages mit der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH notwendig. Voraussetzung ist ferner, dass der Hersteller/Vertreiber für diese Verkaufsverpackungen die verordnungsrechtlichen Vorgaben, insbesondere die Beteiligung an einem dualen System, erfüllt.

Markenentgelte zur Nutzung der Marke „Der Grüne Punkt“

Um die Marke „Der Grüne Punkt“ auf Verkaufsverpackungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vertrieben werden, zu nutzen, ist der Abschluss eines Markennutzungsvertrages mit DSD notwendig. Das Entgelt für das Recht zur Nutzung der Marke "Der Grüne Punkt" auf Verkaufsverpackungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vertrieben werden, beträgt:

MaterialEuro/Tonne
Glas1,00
Papier/Pappe/Karton 3,00
Weissblech5,00
Aluminium13,00
Kunststoff17,00
Kunststoffverbunde13,00
Sonstige Verbunde

13,00

(alle Preise netto)

Sie erhalten mit Abschluss des Markennutzungsvertrages das entgeltliche Recht, die vertragsgegenständlichen Verkaufsverpackungen mit der Marke „Der Grüne Punkt“ zu kennzeichnen. Wir erlauben uns den Hinweis, dass durch Vertragsschluss jedoch nicht Ihre Systembeteiligungspflichten entsprechend der Verpackungsverordnung erfüllt werden.

Zur Beteiligung Ihrer Verkaufsverpackungen am dualen System von DSD ist der Abschluss eines entsprechenden Beteiligungsvertrages notwendig. Der Markennutzungs- sowie der von DSD angebotene Beteiligungsvertrag können jeweils separat voneinander abgeschlossen werden.

Hier können Sie einen Markennutzungsvertrag abschließen:

Gibt es Vorgaben zur Verwendung des Markenzeichens? Sind z.B. auch andere Farben zulässig?

Empfehlungen zur korrekten Verwendung des Markenzeichens auf Ihren Verpackungen können Sie unseren Richtlinien entnehmen.

Gilt der deutsche Markennutzungsvertrag auch für die Nutzung der Marke „Der Grüne Punkt“ im Ausland?

Nein, der deutsche Markennutzungsvertrag gilt ausschließlich für die Nutzung der Marke „Der Grüne Punkt“ in Deutschland. Weitere Hinweise zur länderspezifischen Nutzung der Marke finden Sie unter

RÜCKNAHME VON VERPACKUNGEN

Was ist eine Verpackung?

Unter den Begriff Verpackung fallen alle Produkte zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Rohstoff bis zum Verarbeitungserzeugnis reichen können und vom Hersteller an den Vertreiber oder Endverbraucher weitergegeben werden. Eine Verpackung kann aus verschiedenen Materialen, wie zum Beispiel Glas, Pappe / Papier oder Kunststoff, bestehen. Generell werden verschiedene Arten der Verpackung unterschieden, wie Verkaufs-, Transport- oder Umverpackungen.

VERKAUFSVERPACKUNGEN

Was sind Verkaufsverpackungen?

Verkaufsverpackungen sind Verpackungen, die als eine Verkaufseinheit angeboten werden und beim Endverbraucher anfallen. Zu Endverbrauchern zählen sowohl private Endverbraucher, d. h.  private Haushalte und vergleichbare Anfallstellen (§ 3 (1) Nr 2 Satz 1. VerpackV). Verkaufsverpackungen können auch im als auch Großgewerbe und Industrie anfallen. Dann richten sich die Rücknahmepflichten nach § 7 VerpackV (Gewerbeverpackungen nach § 7 VerpackV).

Zu Verkaufsverpackungen zählen auch so genannte Serviceverpackungen. Dabei handelt es sich um Verpackungen des Handels, der Gastronomie und anderen Dienstleistern, die die Übergabe von Waren an private Endverbraucher ermöglichen oder unterstützen (z.B. Einkaufstüten, Brötchentüten, etc.), sowie Einweggeschirr (§ 3 (1) Nr 2 Satz 2. VerpackV).

Ebenso fallen Versandverpackungen unter die Definition einer Verkaufsverpackung, wenn sie beim Endverbraucher anfallen – also bspw. Versandkartons von Onlinehändlern, Füllmaterial und Einkaufstüten. Oft werden diese allerdings unzulässiger Weise als Transportverpackung qualifiziert.

Sie möchten herausfinden, ob Sie Verkaufsverpackungen haben und damit der Beteiligungspflicht unterliegen? Dann nutzen Sie unseren Verpackungsguide:

Wer ist für die Rücknahme von Verkaufsverpackungen verantwortlich?

Verantwortlich gemäß Verpackungsverordnung Deutschland sind Hersteller und Vertreiber, die mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, erstmals in Verkehr bringen. Um die flächendeckende Rücknahme beim privaten Endverbraucher sicherzustellen, ist für vorgenannte Hersteller und Vertreiber die Beteiligung an einem dualen System wie dem Grünen Punkt gesetzlich vorgeschrieben.

Was sind sog. vergleichbare Anfallstellen?

Als vergleichbare Anfallstellen gelten insbesondere:

  • Gaststätten (inkl. Fast Food)
  • Hotels
  • Kantinen
  • Verwaltungen
  • Kasernen
  • Krankenhäuser
  • karitative Einrichtungen
  • Bildungseinrichtungen (z.B. Privatschulen, VHS, Kindergärten)
  • Kinos, Opern, Museen
  • Freizeitparks, Sportstadien
  • Raststätten
  • Landwirtschaftliche Betriebe
  • Handwerksbetriebe

Auch in Bezug auf Verkaufsverpackungen, die an diesen Stellen anfallen, gilt die Pflicht zur Systembeteiligung.

VERSANDVERPACKUNGEN

Was ist eine Versandverpackung?

Versandverpackungen sind Verpackungen, die den Versand von Waren an den Endverbraucher ermöglichen oder unterstützen (z.B. Kartonagen und Füllmaterial beim Onlinehandel). Dadurch zählen sie zu den Verkaufsverpackungen (und nicht wie häufig vermutet, zu den Transportverpackungen). Für sie besteht somit die gesetzliche Beteiligungspflicht an einem dualen System.

Quelle: www.laga-online.de

SERVICEVERPACKUNGEN

Was ist eine Serviceverpackung?

Serviceverpackungen sind Verpackungen des Handels, der Gastronomie und anderer Dienstleister, die die Übergabe von Waren an private Endverbraucher ermöglichen (z.B. Einkaufstüten, Brötchentüten, etc.) oder unterstützen sowie Einweggeschirr.

Wer ist im Rahmen der Verpackungsverordnung (VerpackV) für Serviceverpackungen verantwortlich?

Grundsätzlich der Erstinverkehrbringer. Für Serviceverpackungen sieht die Verpackungsverordnung die Ausnahme vor, dass die Pflicht zur Beteiligung an einem dualen System einmalig auf eine vorgelagerte Vertriebsstufe (Hersteller/, Vertreiber oder Vorvertreiber) delegiert werden kann.

GEWERBEVERPACKUNGEN

Was sind Gewerbeverpackungen?

Gemäß § 7 VerpackV sind Letztvertreiber von Verkaufsverpackungen, die nicht beim privaten Endverbraucher anfallen, verpflichtet, vom Endverbraucher gebrauchte restentleerte Verkaufsverpackungen am Ort der tatsächlichen Übergabe oder dessen unmittelbarer Nähe unentgeltlich zurückzunehmen und einer Verwertung zuzuführen. Die im Sprachgebrauch als Gewerbeverpackungen bezeichneten Verpackungen sind Verkaufsverpackungen, die nicht beim privaten Endverbraucher (also nicht bei privaten Haushalten oder vergleichbaren Anfallstellen) anfallen.

Bin ich zur Rücknahme von Gewerbeverpackungen verpflichtet?

Gemäß § 7 Verpackungsverordnung (VerpackV) sind alle Hersteller verpflichtet, gebrauchte Verkaufsverpackungen für Großgewerbe und Industrie (Endverbraucher) unentgeltlich zurückzunehmen und einer Verwertung zuzuführen.

Bieten Sie auch Entsorgung von Gewerbeverpackungen an?

Ja, die Entsorgung von Gewerbeverpackungen gehört zu unserem Dienstleistungsportfolio.

Für ein unverbindliches Angebot nutzen Sie bitte unser Online-Formular:

VOLLSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG (VE)

Was ist eine Vollständigkeitserklärung (VE)?

Wer Verkaufsverpackungen (§ 6) in Verkehr bringt, ist gemäß § 10 VerpackV verpflichtet, einmal jährlich sämtliche im Vorjahr in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen und bei der zuständigen Stelle (hier die regional zuständige IHK) zu hinterlegen. U.a. hat die Vollständigkeitserklärung (VE) auch die Angaben zu den Verwertungsanforderungen nach § 7 zu enthalten, soweit der Hersteller bzw. Vertreiber Verpackungen gemäß § 7 in Verkehr bringt. Diese Angaben sind mittels elektronischer Signatur bescheinigen zu lassen. Danach erfolgt die Hinterlegung durch Hochladen der elektronisch signierten VE unter www.ihk-ve-register.de.

Wer muss die Vollständigkeitserklärung (VE) erstellen und hinterlegen? Gibt es Mindestmengen?

Grundsätzlich  ist  derjenige verpflichtet, die VE abzugeben, der Verkaufsverpackungen, die für den privaten Endverbraucher oder vergleichbare Anfallstellen bestimmt sind, erstmals in Deutschland in Verkehr bringt und die in § 10 VerpackV genannten Bagatellgrenzen überschreitet.

Die Bagatellgrenzen lauten:

Glas> 80.000 kg/Jahr oder
PPK> 50.000 kg/Jahr oder
Sonstige*> 30.000 kg/Jahr
(*Aluminium, Kunststoff, Verbunde, Weißblech)


Die Vollständigkeitserklärung (VE) ist somit unaufgefordert abzugeben, sobald eine der vorgenannten Grenzen überschritten wird. Verpackungsmengen unterhalb der Bagatellgrenzen sind nur auf Verlangen der Behörden vorzulegen.

Bis wann muss die Vollständigkeitserklärung hinterlegt werden?

Die VE ist jeweils bis zum 01.05. eines Kalenderjahres für das vorangegangene Kalenderjahr abzugeben, ab dem 01.01.2019 endet die Frist nach VerpackG am 15.05. eines Kalenderjahres.

Welche Konsequenzen ergeben sich für Unternehmen, die auf Verlangen der Behörden keine Vollständigkeitserklärung vorlegen können?

Es können Ordnungswidrigkeitsverfahren mit Bußgeldern bis zu einer Höhe von 10.000,- EUR eröffnet werden.

Entspricht die Vollständigkeitserklärung (VE) dem DSD-Testat?

Nein. Mit Vorlage des zwischen dem Kunden und der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH vertraglich vereinbarten Testats sollen die vom Kunden in der Jahresabschlussmeldung gemachten Angaben auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit bestätigt werden.

Die vom Verordnungsgeber vorgegebene Vollständigkeitserklärung umfasst dagegen die Angaben sämtlicher in Deutschland in Verkehr gebrachter Verpackungen, die bei privaten und gewerblichen Endverbrauchern anfallen unabhängig davon, bei welchem Systembetreiber sie beteiligt worden sind.

Muss die Vollständigkeitserklärung (VE) unaufgefordert abgegeben werden?

Ja, bei Überschreiten einer der oben genannten Bagatellgrenzen.Die Vollständigkeitserklärung ist der regional zuständigen IHK jeweils zum 1. Mai für das vorangegangene Kalenderjahr auf einem vorgegebenen digitalen Weg zu übermitteln. Es handelt sich um einen Onlineprozess, zu dem alle offiziellen Informationen unter www.ihk-ve-register.de veröffentlicht sind. Ab 2019 ist die VE bei der Zentralen Stelle bis zum 15.05. zu hinterlegen.

UMVERPACKUNGEN

Was sind Umverpackungen?

Umverpackungen sind zusätzliche Verpackungen zur Verkaufsverpackung, die nicht der Hygiene, Haltbarkeit oder Schutz der Ware vor Beschädigung oder Verschmutzung dienen. Für Vertreiber besteht die Verpflichtung, bei Abgabe der Waren an den Endverbraucher die Umverpackung zu entfernen oder dem Endverbraucher die Möglichkeit zur unentgeltlichen Rückgabe in oder auf dem Betriebsgelände der Verkaufsstelle zu geben. Verlangt der Endverbraucher hingegen die Übergabe der Waren in der Umverpackung, wovon im Regelfall auszugehen ist (z.B. Karton um Zahnpasta), bestehen die gleichen Vorschriften wie für Verkaufsverpackungen, d.h. die Beteiligungspflicht an einem dualen System.

TRANSPORTVERPACKUNGEN

Was sind Transportverpackungen?

Transportverpackungen sind Verpackungen, die den Transport von Waren erleichtern, Waren auf dem Transport vor Schäden bewahren oder aus Gründen der Sicherheit des Transports verwendet werden und beim Vertreiber (z.B. Handel) anfallen. Entscheidend ist, dass die Verpackung beim Vertreiber und nicht beim privaten Endverbraucher anfällt. Zu den Transportverpackungen können daher zum Beispiel Paletten, Schrumpffolien und Kartons mit mehreren Verkaufseinheiten gehören. Verpackungen, die dem Transport dienen und die beim privaten Endverbraucher verbleibt, zählen nicht zu den Transportverpackungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Verkaufs- und einer Transportverpackung?

Der Unterschied liegt in dem Ort, an dem die zu entsorgenden Verpackungen anfallen (Anfallstelle). Transportverpackungen fallen beim Vertreiber (z.B. Handel) und Verkaufsverpackungen beim privaten Endverbraucher, z.B. Haushalt, Restaurant, etc. an.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie Verkaufs- oder Transportverpackungen haben? Dann nutzen Sie unser Verpackungsguide Tool:

Was ändert sich für Transportverpackungen mit dem neuen Verpackungsgesetz 2019?

Nach Ablösung der Verpackungsverordnung durch das Verpackungsgesetz (VerpackG) gelten als Transportverpackungen nur noch solche, die typischerweise nicht zur Weitergabe an den Endverbraucher bestimmt sind. Auf die tatsächliche Anfallstelle kommt es also nicht an. Im Übrigen sind Transportverpackungen auch ab dem 01.01.2019 nicht beteiligungspflichtig.

Wer ist für die Entsorgung von Transportverpackungen verantwortlich?

Für die Rücknahme und Verwertungszuführung von gebrauchten Transportverpackungen sind Hersteller und Vertreiber verantwortlich. Wir bieten ebenfalls Rücknahmelösungen für Transportverpackungen an.

Weitere Informationen finden Sie hier

Was kostet die DSD-Entsorgung von Transportverpackungen?

Die Kosten der Entsorgung von Transportverpackungen hängen von den verwendeten Verpackungsmaterialien der gesamten Transportverpackung ab. Die Mindestvergütung beträgt 250 € netto / Jahr.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot. Nutzen Sie dazu bitte unser Online-Formular.

ELEKTROG

Welche Elektro- und Elektronikaltgeräte fallen unter das ElektroG?

Unter das ElektroG fallen unter anderem:

  • Haushaltsgroßgeräte, automatische Ausgabegeräte
  • Kühlgeräte, ölhaltige Geräte
  • TV Geräte und Monitore
  • Gasentladungslampen
  • Haushaltskleingeräte, Beleuchtungskörper, elektrische u. elektronische Werkzeuge, Spielzeuge,
  • Sport- und Freizeitgeräte, Medizinprodukte, Überwachungs- und Kontrollinstrumente,
  • Unterhaltungselektronik, Geräte der Telekommunikationstechnik

Eine vollständige Auflistung können Sie § 2 des ElektroG und der Anlage 1 zum ElektroG entnehmen.

Wer ist für die Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten verantwortlich?

Die Hersteller oder im Fall der Bevollmächtigung gemäß § 8 deren Bevollmächtigter sind für die Entsorgung der Elektro- und Elektronikgeräte verantwortlich.

Wie erfolgt die Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräte?

Bei den Kommunen stehen Sammelbehälter für Elektro- und Elektronikaltgeräte bereit, die mit den Altgeräten der Endverbraucher befüllt werden. Sind diese voll, melden sich die Kommunen bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR), welche dann eine Abholanordnung an einen der registrierten Hersteller nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel erteilt. Der entsprechende Sammelbehälter muss innerhalb einer Frist von vier Tagen abgeholt werden.

Soweit Sie die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH im EAR-System als Entsorger freigeschaltet haben, kümmern wir uns um die operative Abwicklung für Sie.

Finden Sie hier den Link zur EAR.

Muss ich Elektro- und Elektronikgeräte kennzeichnen?

Zur Identifizierung müssen alle in Verkehr gebrachten Elektrogeräte mit diesem Symbol dauerhaft gekennzeichnet sein.

Wer übernimmt die Registrierung bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register EAR?

Die Registrierung bei der EAR muss über Ihr Unternehmen erfolgen oder Sie beauftragen uns mit der Registrierung.

Warum benötige ich eine insolvenzsichere Garantie für die Finanzierung der Rücknahme und Entsorgung der Elektro- und Elektronikgeräte und wo bekomme ich diese?

Die insolvenzsichere Garantie ist gesetzlich vorgeschrieben und sichert die Gemeinschaft der Hersteller für den Fall der Insolvenz des Herstellerbetriebes der Elektro- und Elektronikaltgeräte ab.

Gerne vermitteln wir Ihnen eine insolvenzsichere Garantie für die Finanzierung der Rücknahme, Verwertung und Entsorgung Ihrer B2C-Geräte.

PFANDPFLICHTIGE GETRÄNKEVERPACKUNGEN

Welche Verpackungen unterliegen nach VerpackV der Pfandpflicht?

Seit dem 1. Mai 2005 gilt die Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen folgender Getränkebereiche:

1. Bier (einschließlich alkoholfreies Bier) und Biermischgetränke,
2. Mineral-, Quell-, Tafel- und Heilwässer und alle übrigen trinkbaren Wässer
3. Erfrischungsgetränke mit oder ohne Kohlensäure
4. alkoholhaltige Mischgetränke, die

keine Erfrischungsgetränke im Sinne des Gesetzes sind u.a. Fruchtsäfte, Fruchtnektare, Gemüsesäfte (siehe § 9 Abs. 2 Nr. 3 VerpackV). Die Pfandpflicht betrifft nur Hersteller und Vertreiber von ökologisch nicht vorteilhaften Einweg-Getränkeverpackungen.

Folgende Einweggetränkeverpackungen gelten als ökologisch vorteilhaft und sind demnach nicht pfandpflichtig:

  • Getränkekartonverpackungen (Block- und Giebelverpackung)
  • Getränke-Polyethylen-Schlauchbeutelverpackungen
  • Folien-Standbodenbeutel

Hier finden Sie weitere Informationen sowie unser Angebot zur DSD-Pfandlösung.

Im Rahmen unserer Pfanddienstleistung unterstützt unser Unternehmen das Spende Dein Pfand Projekt an mehreren deutschen Flughäfen als wesentlicher Projektpartner.

Ändert das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) etwas an der Pfandpflicht?

Das Verpackungsgesetz 2019 dehnt die in der Verpackungsordnung festgelegte Pfandpflicht aus. Ab dem 01.01.2019 gilt die Pfandpflicht auch für Einwegverpackungen von Frucht- und Gemüse-Nektare mit Kohlensäure. Auch auf Mischgetränke mit einem Molke-Anteil ab 50 Prozent muss ein Pfand von 25 Cent erhoben werden.

Neu ist ab dem 01.01.2019 auch, dass Supermärkte Einweg- und Mehrwegprodukte am Regal kennzeichnen müssen.

Mehr zu den Änderungen durch das Verpackungsgesetz finden Sie unter:

SPENDE DEIN PFAND

Was ist Spende Dein Pfand?

Im Rahmen unserer Pfanddienstleistung unterstützt unser Unternehmen das Spende Dein Pfand Projekt an mehreren deutschen Flughäfen als wesentlicher Projektpartner. Hierbei besteht für Fluggäste und Besucher innerhalb der jeweiligen Terminals die Möglichkeit, durch Einwurf ihrer bepfandeten Einweggetränkeverpackungen in dort aufgestellten Sammelbehältern den Pfandbetrag einer regionalen sozialen Einrichtung zu spenden. Wenn Sie Interesse an dem Thema haben – sprechen Sie uns an!

DESIGN FOR RECYCLING (D4R)

Was ist Design for Recycling (D4R)?

Unsere Marke Design for Recycling steht für nachhaltige Verpackungen und bedeutet, dass schon bei der Entwicklung und dem Design einer Verpackung deren spätere Recyclingfähigkeit berücksichtigt wird. Hierzu berät der Grüne Punkt Sie gern. So können die Ressourcen wiederverwendet und Kreisläufe geschlossen werden.

Wie funktioniert Design for Recycling?

Die Verpackungen werden hinsichtlich ihrer Sortier- und Recyclingfähigkeit betrachtet. Hier spielen verschiedene Komponenten eine Rolle, wie z.B. die Verwendung unterschiedlicher Materialien, Etiketten, Verschlusssysteme, etc. Durch Wahl z.B. eines anderen Etikettes lässt sich teilweise die Sortier- und Recyclingfähigkeit signifikant verbessern. Der Grüne Punkt unterstützt und begleitet seine Kunden bei diesem Optimierungsprozess.

Lässt sich die Recyclingfähigkeit von Verpackungen messen?

Ja. In exklusiver Kooperation mit dem Institut cyclos-HTP erstellen wir für unsere Kunden Testate über die Recyclingfähigkeit der Verpackungen. Die Verpackungen werden anhand eines Kriterienkataloges geprüft und ein unabhängiger Sachverständiger erstellt Prüfzeugnis und Testat. Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Wie kann ich die Testierung der Recyclingfähigkeit meiner Verpackungen verwenden?

Eine Bewertung nach D4R Kriterien bzw. die Testierung der Recyclingfähigkeit kann als Sachstandserhebung und zur Ermittlung des Status Quo verwendet werden. Sie erkennen Optimierungspotenziale, können Ziele definieren und Standards setzen. Bei einer geplanten Änderung einer Verpackung können Sie die Recyclingfähigkeit im Vergleich zur ‚alten‘ Verpackung ermitteln.

Gibt es einen Design for Recycling Workshop?

Ja. Gerne bieten wir Ihnen einen individuell auf Ihr Verpackungsportfolio und Ihre Teilnehmer zugeschnittenen Workshop an. Dieser kann bequem Inhouse bei Ihnen stattfinden oder auch mit einem Sortieranlagenbesuch oder einem Besuch in einer unserer Verwertungsanlagen kombiniert werden.

Weitere Informationen und ein Kontaktformular finden Sie hier.

Wie kann ich Design for Recycling Kunde werden?

Gerne untersuchen wir für Sie Ihre Verpackungen hinsichtlich Recyclingfähigkeit und Optimierungspotenzial. Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht über das Kontaktformular.

KUNDE WERDEN

Wie kann ich meine Verpackungen anmelden?

DSD 1-2-3 ist das Anmeldetool des Grünen Punkts und macht die Registrierung von Verkaufsverpackungen schnell und einfach. Mit Hilfe verschiedener Erklärungstools während des Anmeldeprozesses werden viele Fragen geklärt und das komplexe Thema der Lizenzierungspflicht von Verkaufsverpackungen verständlich gemacht.

Bin ich verpflichtet, meine Verpackungen anzumelden?

Das hängt davon ab, ob Sie den Vorschriften der Verpackungsverordnung Deutschland unterliegen.

Um das herauszufinden, nutzen Sie einfach unseren Verpackungsguide.

Bieten Sie auch spezielle Lösungen für Kleinstkunden, kleinere Onlinehändler und Start-Up-Unternehmen?

Ja, wir bieten eine Paketlösung an, die Sie über das DSD 1-2-3 Anmeldetool abschließen können. Hier können Sie schnell, unkompliziert und absolut rechtssicher einen Vertrag mit uns abschließen.

WAS IST DAS 1-2-3 PAKET?

Ist das 1-2-3-Paket für mich geeignet?

Das 1-2-3-Paket eignet sich insbesondere für Kunden mit geringen Verpackungsmengen wie z.B. Start-up-Unternehmen oder kleinere Onlinehändler. Sollten Ihre Verpackungsmengen die Grenzen für den Abschluss eines 1-2-3-Pakets überschreiten, so können Sie einen Beteiligungs- und Markennutzungsvertrag mit unserem Haus abschließen. Dazu können Sie sich über das Portal registrieren oder sich direkt an unser Kundencenter wenden.

Wieviel kostet das 1-2-3-Paket?

Der Pauschaltarif für ein 1-2-3-Paket beträgt 140 € netto pro Kalenderjahr.

Was beinhaltet das 1-2-3-Paket?

  • Das Paket beinhaltet die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung Ihrer in Deutschland vertriebenen Verkaufsverpackungen inklusive dem Recht zur Nutzung unserer Marke „Der Grüne Punkt“
  • Die Vertragslaufzeit beträgt ein Kalenderjahr und wird nicht automatisch verlängert
  • Für das Folgejahr können Sie ein neues Paket für 140 € netto kaufen
  • Kein weiterer Verwaltungsaufwand
  • Bequeme Zahlung über Lastschrifteinzug
  • Rechtskonforme Bestätigung Ihrer Mengen gemäß Verpackungsverordnung

ANGEBOT UND VERTRAG

Wie kann ich einen Vertrag mit dem Grünen Punkt abschließen?

Beteiligungs- und /oder Markenverträge können einfach online abgeschlossen werden.

Online-Service

Für weitere unsere Dienstleistungen unterbreiten wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Sprechen Sie uns einfach an!

Was ist DSD-1-2-3?

DSD 1-2-3 ist das Anmeldetool des Grünen Punkts und macht die Registrierung von Verkaufsverpackungen schnell und einfach. Mit Hilfe verschiedener Erklärungstools während des Anmeldeprozesses werden viele Fragen geklärt und das komplexe Thema der Lizenzierungspflicht von Verkaufsverpackungen verständlich gemacht.

Welche Arten von Verträgen bietet Der Grüne Punkt zur Lizenzierung meiner Verpackungen an?

Der Grüne Punkt bietet u.a. Verträge zu folgenden Leistungen an:

  • Beteiligungsvertrag für die Beteiligung von Verkaufsverpackungen am dualen System der DSD GmbH
  • Markennutzungsvertrag zur Nutzung der Marke „Der Grüne Punkt“
  • 1-2-3-Paket
  • Vertrag zur Entsorgung von Transportverpackungen
  • Vertrag zur Standortentsorgung
  • ElektroG: EAG3-Vertrag und Servicevertrag
  • Pfandclearingvertrag

Ich möchte ein 1-2-3-Paket abschließen. Was muss ich dafür tun?

In drei Klicks zum Abschluss, einfacher geht’s nicht!

  1. Mit Ihrer Emailadresse registrieren
  2. Verpackungsmengen eingeben
  3. Angebot ansehen und das 1-2-3-Paket kaufen

Rechnung verloren?

Sollten Sie einen erneuten Ausdruck Ihrer Rechnung benötigen, bitten wir Sie, sich mit Ihren bekannten Zugangsdaten unter dem Link Online-Service einzuloggen. Im Portal haben Sie die Möglichkeit, Ihre Rechnungen über den Menüpunkt „Ihre Rechnungen im Überblick“ erneut auszudrucken.

Ich habe meine Frage hier nicht gefunden. An wen kann ich mich wenden?

Schreiben Sie an kundencenter@gruener-punkt.de  unter dem Betreff „Neukundenanfrage“.

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