Der Grüne Punkt - 14. Dezember 2017

Biofilter in Eisfeld erhält neue Füllung

Bioaktives Material muss ausgetauscht werden / Anlage wird in dieser Zeit heruntergefahren

Flächenbiofilteranlage der Systec Plastics Eisfeld

Eisfeld, 14. Dezember 2017. Das bioaktive Material des Biofilters der Systec Plastics Eisfeld GmbH wird ausgetauscht. Das Material – unbehandelter Rindenmulch – wird nach knapp drei Jahren Betriebszeit des Biofilters durch neuen Rindenmulch ersetzt. Der Austausch erfolgt ab dem 2. Januar 2018, die Produktionsanlage wird für diese Zeit heruntergefahren.

„Der Austausch ist nach fast drei Jahren notwendig, weil sich das Material verbraucht hat“, erläutert Dorothee Röckinghausen, Geschäftsführerin der Systec Plastics Eisfeld. „Wir werden die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Zu einer Geruchsbelästigung wird es nicht kommen, weil wir den Betrieb für die Zeit des Austausches herunterfahren.“ Die Betriebspause wird das Unternehmen nutzen, um die Anlagentechnik in der Halle weiterzuentwickeln. Durch diese Modernisierung werden die Qualität der Produkte und die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter weiter verbessert.

Der neue Rindenmulch wird seit dem 10. Dezember 2017 angeliefert – insgesamt sind 70 Lkw-Ladungen des biologischen Materials notwendig. Der verbrauchte Rindenmulch muss natürlich abgefahren werden. „Das bedeutet insgesamt erhöhten Lkw-Verkehr in der Zeit um den Jahreswechsel“, so Vilmos Polgar, Geschäftsführer der Systec Plastics Eisfeld. „Das lässt sich nicht vermeiden, ist aber auch recht schnell erledigt.“ Im neuen Jahr werden Betrieb und Biofilter langsam wieder angefahren, damit sich das biologisch aktive Material auf die Abluft der Produktionsanlage einstellen kann. Nach einigen Wochen erreicht der Biofilter dann wieder seine volle Leistung.

Die gesamte Abluft der Systec Plastics Eisfeld wird durch einen 930 Quadratmeter großen Biofilter geleitet und gereinigt. Der Biofilter ist mit 2.600 Kubikmetern Rindenmulch befüllt. Darauf siedelnde Mikroorganismen bauen die Geruchsstoffe der Abluft ab – diese riecht dann nur noch nach Waldboden. Da die Mikroorganismen sich auch vom Trägermaterial Rindenmulch ernähren, muss dieses regelmäßig erneuert werden. Der verbrauchte Rindenmulch wird zu Kompost verarbeitet.

Ansprechpartner:
Norbert Völl, Tel.: 0 22 03 / 937-507

Über die Gruppe mit dem Grünen Punkt:
Die Unternehmen des Grünen Punkts sind als Dienstleister für die erweiterte Produzentenverantwortung, als führender Sekundärrohstofflieferant für Kunststoffe und als Premium-Produzent von Kunststoffrezyklaten der Lösungsanbieter für die Bedürfnisse der Kreislaufwirtschaft. Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) ist der Marktführer der dualen Systeme in Deutschland und steht für intelligente Rücknahmesysteme sowie die Entwicklung und Vermarktung innovativer Rezyklate und Dienstleistungen. Die Systec Plastics stellt an den Standorten Eisfeld und Hörstel Premiumrezyklate der Marke Systalen für den internationalen Markt her. Die Unternehmen sind in der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG zusammengefasst.