Was unterscheidet das „Umweltzertifikat“ vom Grünen Punkt von der gesetzlichen Mitteilung gem. § 20 Abs. 3 VerpackG?

Das Verpackungsgesetz verpflichtet jedes duale System u.a. seine bei ihm beteiligten Verpackungen mittels der sogenannten Jahresmeldung unter Angabe von Masse je Materialfraktion pro Registrierungsnummer an die Zentrale Stelle zu melden.

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§ 20 Abs. 3 VerpackG fordert nun von den Systemen wie dem Grünen Punkt, seinen Kundinnen und Kunden (im Gesetz: „Herstellern“) den sie betreffenden Inhalt der Jahresmeldung mitzuteilen. Diese Mitteilung erfolgt in der Regel kurze Zeit nach Eingang der Jahresabschlussmeldung. Der Grüne Punkt kommt dieser rechtlichen Vorgabe selbstverständlich kostenlos nach.

 

Die kundenindividuell beim Grünen Punkt gemeldeten Verpackungsmengen bilden wiederum die Grundlage für das von Jahr zu Jahr beliebter werdende, allerdings kostenpflichtige Umweltzertifikat vom Grünen Punkt. Für unsere Kunden ist es eine gute Werbung für ihren individuellen Beitrag zum Klimaschutz und macht die umweltrelevanten Einsparungen durch das Verpackungsrecycling mit dem Grünen Punkt sichtbar. Dazu werden auf Wunsch die jährlich beim dualen System mit dem Grünen Punkt gemeldeten Verpackungsmengen hinsichtlich der Einsparungen durch ihre Verwertung nach den Wirkungskategorien

 

  • Primärenergie
  • Treibhauseffekt
  • fossile Ressourcen
  • Eutrophierung
  • Versauerung

berechnet und in ein anschauliches Beispiel umgesetzt. Dafür erheben wir ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 29,- € netto.

 

Das Umweltzertifikat beruht auf der durch ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH gutachterlich bestätigten jährlichen Umweltbilanz des Grünen Punkts und kann über unser Online-Portal bestellt werden.