Globale Nachhaltigkeitsziele

Nachhaltigkeitsziele für die nächsten Jahre setzt die Agenda 2030 der UN. Der Grüne Punkt trägt konkret zur Erreichung unter anderem folgender Ziele bei:

NACHHALTIGES WIRTSCHAFTSWACHSTUM

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum

Der Grüne Punkt steigert durch das Recycling von Rohstoffen die Ressourceneffizienz und fördert die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltzerstörung.

NACHHALTIGE INDUSTRIALISIERUNG

Nachhaltige Industrialisierung

Wir unterstützen Innovationen bei Recyclingtechnologien und steigern die Effizienz unserer eigenen Anlagen. Über die Beteiligung an Initiativen stellen wir diese Technologien sich entwickelnden Ländern zur Verfügung.

NACHHALTIGE KONSUM UND PRODUKTIONSWEISEN

Nachhaltige Konsum und Produktionsweisen

Durch die Mülltrennung hat sich das Aufkommen von Restmüll in Deutschland seit 1990 deutlich verringert. Stattdessen werden große Teile des Siedlungsabfalls heute verwertet oder recycelt. Diesen Anteil werden wir weiter steigern.

BEKÄMPFUNG DES KLIMAWANDELS

Bekämpfung des Klimawandels

Durch Steigerung von Qualität und Quantität des Recyclings unterstützen wir, dass die Reduktionsziele Deutschlands erreicht werden.

PP Flaschenkappen

Leuchtturmprojekt:

Neuer Verschluss aus Recyclingkunststoff

Der FROSCH-Zitronenreiniger ist jetzt mit einem Klappscharnier-Verschluss aus Systalen PP-Rezyklat erhältlich. Damit hat die „Recyclat-Initiative“ einen weiteren Erfolg erzielt. Das Produkt wurde 2017 mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet. Die Umstellung hochwertiger Produkte auf Rezyklate kann zur Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele beitragen.

Cover Nachhaltigkeitsbericht

Mediathek

Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016

Der vollständige Bericht "Nachhaltigkeit weiterdenken – Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016" zum online lesen und herunterladen.

Bericht lesen

Wer zuhört, der lernt

Kompetent und glaubwürdig – so ist der Grüne Punkt. Das ergab eine Befragung im Frühjahr 2016. Von Kunden, Verbrauchern und anderen Stakeholdern wollten wir wissen, was sie von unserem Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit erwarten. Die Antworten fließen in unsere Nachhaltigkeitsstrategie ein. Über 320 interne und externe Stakeholder berichten, wie unsere Aktivitäten wirken. Ihre wertvollen Hinweise helfen, in den wesentlichen Handlungsfeldern Wirtschaftlichkeit, Ökologie, Compliance und Marktpräsenz die Zukunft des Grünen Punkts zu gestalten. „Sowohl intern als auch extern sind die wirtschaftliche Leistung und die Ökologie die wichtigsten Aspekte“, berichtet Geschäftsführer Dr. Markus Helftewes. Diese werden von Mitarbeitern und Kunden genannt und meinen unter anderem, dass Umweltgesetze eingehalten werden. Impulse für das Recycling erwarten alle Statusgruppen. Rechtskonformes Verhalten spielt durchgehend eine Rolle: Compliance ist unseren Kunden ein großes Anliegen. Ebenso sind Kompetenz und Glaubwürdigkeit, fairer Wettbewerb und Produktverantwortung herausragende Aspekte. Die fünf Handlungsfelder – Ökonomie, Markt, Ökologie, Mitarbeiter sowie Compliance – sind die Basis für unsere Wesentlichkeitsmatrix (siehe Seite gegenüber) und für unsere Nachhaltigkeitsstrategie.

WESENTLICHKEITSMATRIX
Auf den Punkt gebracht: Was ist unserem Unternehmen und unseren Partnern besonders wichtig – und wo wirkt sich das aus?

Individuelle Blickwinkel

Der Grüne Punkt wird als kompetent und dialogbereit wahrgenommen; Verbesserungspotenzial sehen die Befragten bei den Feldern Transparenz und Qualität. Das zeigen ihre persönlichen Statements. So loben einige die „sehr angenehme und professionelle Zusammenarbeit mit hoher Kompetenz“ und die vertrauenswürdige Partnerschaft“. Andere wünschen sich „mehr Transparenz“ und „Öffentlichkeitsarbeit außerhalb der Geschäftsbeziehungen“ – es müsse klarer und nachvollziehbarer werden, was mit den gesammelten Verpackungen geschieht.

Maßstäbe setzen

Wirtschaftliche Kennzahlen sind maßgeblich für den Wert des Unternehmens, außerdem aber auch seine ökologische Leistungsfähigkeit und der Mehrwert für den Kunden. Ziel des Grünen Punkts ist es, Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf zu halten – dazu gehört, Quantität und vor allem auch Qualität des Recyclings voranzubringen. Dadurch können wir zum Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele beitragen.

Die Abteilung Business Development & Managementsysteme betreut den übergeordneten Bereich Nachhaltigkeit, koordiniert alle Aktivitäten und berichtet direkt an die Geschäftsführung, auch bei regelmäßigen Gesprächsterminen. Zu den Handlungsfeldern Ökonomie, Ökologie und Mitarbeiter ergänzen wir Markt und Compliance. Für jedes Unternehmen ist es wichtig, den eigenen Markt zu kennen und zu pflegen. Da das Umfeld der dualen Systeme sehr speziell ist, übernimmt der Grüne Punkt gerade auch als Marktführer hier eine besondere Verantwortung. Stichwort Compliance: Als weltweit erstes duales System genießen wir hohe Glaubwürdigkeit, die entscheidend davon abhängt, dass wir uns an gesetzliche und darüber hinaus an selbst gesetzte Regeln halten. Wir widmen diesem Thema kein eigenes Kapitel, da es in allen Bereichen mitgedacht wird.

Viele unserer Kunden bauen auf fachkundige Unterstützung, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, vor allem in Bereichen, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Wie lässt sich Abfall nachhaltig verwerten, also ökonomisch effizient, unter Beachtung aller Umweltstandards und mit maximalem Recyclingerfolg? Wie sind Verpackungen so zu gestalten, dass sie ohne Einschränkung der Funktion (Produktschutz, Marketing) recyclingfähig sind? Beratungsleistungen werden immer mehr zum Verkaufsargument, auch für das Kerngeschäft. Beratung ist zudem essenziell für den Absatzerfolg von Kunststoffrezyklaten, denn für viele Kunden ist dieses Segment Neuland.

Ökologische und ökonomische Effizienz sind unerlässlich, um die Produkte konkurrenzfähig zu halten und die Position als Marktführer zu verteidigen. Der Schlüssel hierfür heißt Innovation. Die Unternehmensgruppe investiert daher in Technologie, um die Qualität der Dienstleistungen und Produkte kontinuierlich zu steigern und die Umweltauswirkungen insbesondere der Produktion zu senken. In der Wesentlichkeitsanalyse wurde deutlich, dass hier noch Handlungsbedarf besteht. Dazu gehört die Evaluierung der Maßnahmen: Recycling macht nur dann auch ökologisch Sinn, wenn Energieverbrauch, Emissionen und ähnliche Faktoren deutlich unter denen liegen, die zur Herstellung eines neuen Rohstoffs der gleichen Qualität notwendig wären.

Nachhaltigkeitsbericht Strategie

Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016

Strategie für nachhaltiges Wachstum

Lesen Sie den ganzen Bericht in "Nachhaltigkeit weiterdenken – Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016"

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