Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen

Die Umwelt kontinuierlich weniger zu belasten und die eigene ökologische Verantwortung auszubauen sind erklärte Nachhaltigkeitsziele der Duales System Holding. Dafür errechnet das Unternehmen jedes Jahr die spezifischen Umweltleistungen, die durch das Wirken der Gruppe entstehen. Diese Berechnungen werden durch ifeu – Institut für Energie- und Umwelt-forschung Heidelberg GmbH – gutachterlich geprüft.

Einspareffekte aus der Umweltbilanz 2014 nach Wirkungskategorien

Primärenergie:

Durch die Verwertungsaktivitäten der DSD-Gruppe konnten 2014 68 Milliarden Megajoule Primärenergie eingespart werden. Mit dieser Menge Energie könnten über zwölf Millionen Fernseher ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

Treibhauseffekt:

Die 1,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, deren Ausstoß im Jahr 2014 durch die Leistungen von DSD vermieden werden konnten, entsprechen der Menge an Treibhausgasen, die 395.000 PKWs der Kompaktklasse in einem Jahr verursachen.

Eutrophierung und Versauerung:

Die Verwertungsleistung der DSD-Gruppe führte dazu, dass 2014 Gewässer um 1,0 Millionen Kilogramm Phosphat-Äquivalente und die Atmosphäre um gut 5,5 Millionen Kilogramm Schwefeldioxid-Äquivalente weniger belastet wurden.

Fossile Ressourcen:

Durch den von DSD ermöglichten Wiedereinsatz von Ressourcen wurden 2014 beinahe 508.000 Tonnen Rohöl-Äquivalente eingespart. Damit könnten 317.500 Kompaktwagen mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern ein Jahr lang fahren.

Energieaufwand Endenergie Strom (kWh/t)
Stromverbrauch (Endenergie) (kWh) / Produktionsoutput (t) jeweils von 2013 bis 2014 pro Produktionsstätte um 5% gesenkt

Senkung des Energieverbrauchs

Auch bei den eigenen Betriebsabläufen will DSD die Belastungen für Umwelt und Klima weiter senken. Das gilt sowohl für die energieintensiven, DSD-eigenen Produktionsstätten für Sekundärrohstoffe als auch für die Verwaltungsgebäude. Bis 2020 soll der Energieverbrauch an allen deutschen Produktionsstätten im zweistelligen Prozentbereich -gegenüber der Ausgangssituation 2011 reduziert werden. Zwischen 2013 und 2014 konnte der spezifische Energieaufwand an allen Produktionsstandorten bereits um fünf Prozent gesenkt werden.

Umwelt und Klima schützen, Müll im Meer vermeiden

Der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen der Erde wird auch für den Schutz von Klima und Umwelt immer bedeutender. Denn ein Großteil der Rohstoffe ist endlich und die Umwelt leidet – durch den stetigen Anstieg von Produktion und Weltbevölkerung – unter zunehmender Verschmutzung.

    „Marine Litter“ – die Verschmutzung der Meere durch Müll – ist zu einer globalen Mammut-aufgabe geworden. Und viel zu langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass es dabei vor allem um Ursachenbekämpfung statt um die Beseitigung der Effekte geht. Schätzungen zufolge werden 80 Prozent des Mülls in unseren Ozeanen vom Land eingetragen. Diesen Zufluss gilt es systematisch zu stoppen. Eines der wirksamsten Mittel hierfür ist eine funktionierende Abfallinfrastruktur.

    Der Grüne Punkt steht für gelebten Umweltschutz – seit 25 Jahren

    Deutschland hat eines der besten Recyclingsysteme der Welt. Nahezu jeder Deutsche trennt seinen Müll – und nahezu jeder tut dies ganz bewusst, um die Umwelt zu schützen und zum Schutz von Ressourcen beizutragen. Die erweiterte Produktverantwortung hat zudem zu einer effizienteren Gestaltung von Verpackungen beigetragen – seit 1991 ist es zu einer gravierenden Gewichtsreduktion einzelner Verpackungen gekommen.

    Ökologische Lenkungswirkung der Produktverantwortung
    Die Entgelte, die Unternehmen zur Beteiligung am dualen System für die Erfassung und Verwertung ihrer Verpackungen entrichten, berechnen sich vorrangig nach Gewicht und Material. Dadurch entsteht schon bei der Gestaltung ein unmittelbarer finanzieller Anreiz, die Verpackungsmenge zu verringern und Material einzusparen.
    Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 – Ökologie

    Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014

    Ökologie Update 2013/2014

    Lesen Sie den ganzen Bericht in "Recycling ist Zukunft – Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014"

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