Abfall

Die Abfallwirtschaft am Verwaltungsstandort Köln sowie an den Produktionsstandorten Hörstel und Eisfeld basieren auf der nationalen und jeweils lokalen Gesetzgebung. Ergänzend dazu gelten weitere interne Vorgaben. Für alle drei Standorte werden jährlich Abfallberichte von den jeweiligen Abfallbeauftragten erstellt, in welchen unter anderem Verantwortlichkeiten, Vorgaben zum Dokumentenmanagement und Informationen zu den anfallenden Abfällen und deren Sammlung hinterlegt sind.
Um alle Mitarbeitenden für das Thema Abfallsammlung und -trennung, sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung zu sensibilisieren, sind für das Jahr 2025 mehrere Schulungen geplant. Innerhalb dieser Schulungen werden Themen über
- die richtige Abfallentsorgung und die Initiative „Mülltrennung wirkt!”,
- grenzüberschreitende Abfallverbringung sowie
- die abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten der Unternehmensgruppe vermittelt.
Standort Köln
Im Berichtsjahr 2024 wurden im Rahmen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherungs(DGUV)-Prüfung deutlich mehr Elektrogeräte ausgesondert und durch ein zertifiziertes Fachunternehmen fachgerecht entsorgt bzw. verwertet. Die getrennte Sammlung von Restmüll, Papier/Pappe/Karton (PPK) und Leichtverpackungen (LVP) ist in den Kaffeeküchen der Etagen etabliert.
Für die Lagerung brandlastiger Produktmuster wurde ein gesicherter Lagerraum mit Feuerschutztüren und Sprinkleranlage eingerichtet.
Im Jahr 2025 soll eine Mitarbeiterinformation erneut zur korrekten Abfalltrennung motivieren.

Standort Hörstel

Die Inputmenge an PP-Verpackungen aus haushaltsnaher Sammlung hat sich gegenüber 2023 leicht verringert, was u. a. auf die allgemeine Marktlage im zweiten Halbjahr 2024 zurückzuführen ist. Der Output an produziertem PP-Regranulat stieg hingegen durch den Einsatz von Mahlgut.
Die Abfallmengen blieben insgesamt auf einem ähnlichen Niveau.
Standort Eisfeld
Die Inputmenge an Kunststofffolien aus haushaltnaher Sammlung sowie der Output an LDPE-Regranulat gingen gegenüber 2023 leicht zurück. Die verringerten Inputmengen lassen sich teilweise ebenfalls durch die schwierige Marktlage im zweiten Halbjahr 2024 erklären. Die Abfallmengen blieben insgesamt stabil mit Ausnahme von Altholz, Schlämmen und Schrott. Hier gab es eine leichte Zunahme.
Die grenzüberschreitende Verbringung „grün gelisteter Abfälle“ nahm zu, insbesondere durch die gestiegene Abnahme von LDPE-Klumpen für das chemische Recycling im europäischen Ausland.



Allgemein
Sämtliche abfallrelevanten Dokumentationen werden im Integrierten Managementsystem (IMS) hinterlegt.
Unsere Standorte Köln, Hörstel und Eisfeld führen jeweils ein Betriebstagebuch, in dem zentrale Informationen dokumentiert werden. Dazu zählen:
- Meldepflichten gegenüber Behörden
- Besondere betriebliche Vorkommnisse
- Stichproben im Rahmen der Entsorgungsfachbetriebsprüfung (EfB)
- Eine Übersicht der abfallrelevanten Genehmigungen
Das Betriebstagebuch dient als wichtiges Instrument zur Sicherstellung der betrieblichen Transparenz und zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben im Bereich Abfall- und Umweltmanagement.

