Wir stellen uns im Kunststoff-Technikum nicht nur zahlreichen Herausforderungen – wir lösen sie auch.

In Köln entwickeln wir jeden Tag Zukunft. Denn im hier eingerichteten Kunststoff-Technikum erweitern wir ständig die Möglichkeiten von Systalen, um passgenaue Granulate nach individuellen Kundenanforderungen zu entwickeln. Unter der Zugabe von Additiven, durch Homogenisierung und Filtrierung erzeugen wir neue, innovative Kunststoffe. Regelmäßige Testreihen liefern dafür exakte Angaben zu Parametern wie Feuchtigkeitsgehalt, Fließfähigkeit, anorganischen Rückständen, flüchtigen Anteilen oder auch RAL-Farben. Das so entstandene und geprüfte Rezyklat testen Sie mithilfe unserer Experten direkt in Ihrer Produktion. Erst nach erfolgreicher Erprobung gehen die Rezepturen an unseren Produktionsstandorten in die Serienfertigung.

 

Wer so aufwendig entwickelt, braucht natürlich auch perfekte Voraussetzungen. Dazu verfügt das Kunststoff-Technikum über mehrere Extruder, eine Folienblasanlage, eine Spritzgussmaschine und modernste Labortechnik zur Messung der physikalischen Eigenschaften von Systalen. Zudem werden alle getesteten Rezepturen, sämtliche Messreihen und Ergebnisse mithilfe aktuellster Datenverarbeitung erfasst. So können wir jederzeit nachvollziehen, welche Bedingungen für ein Testergebnis ausschlaggebend waren.

 

Qualität und Anwendungsmöglichkeiten von Systalen erreichen damit eine im Markt bisher unbekannte Dimension. Auch die Einbeziehung Ihrer Produkte und Prozesse zur Entwicklung Ihres passgenauen Systalen-Materials ist einzigartig. So schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Zukunft auch in Ihrem Unternehmen bereits heute beginnen kann.

Prüfung der Produktqualität.
Messung physikalischer Eigenschaften.
Versuchsextruder.

Wertvoller Kunststoff – hochreine Granulate

STANDORT HÖRSTEL

In Hörstel entstehen aus dem Inhalt des Gelben Sacks Systalen Premium-Regranulate

In Hörstel entstehen aus dem Inhalt des Gelben Sacks Systalen Premium-Regranulate

Die Systec Plastics GmbH, Hörstel, produziert hochreine Systalen Granulate aus Polypropylen (PP). Die nach Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigte Anlage verfügt über eine Output-Kapazität von 19.000 t PP/a.

Die modernen Recyclinganlagen in Hörstel sorgen für eine konstant hohe Qualität der Systalen Granulate

Das Ausgangsmaterial dafür sind vor allem Post-Consumer-Kunststoffe aus dem dualen System. Sie werden zunächst auf ihre Zusammensetzung geprüft. Nur Lieferungen, die den geforderten Spezifikationen entsprechen, werden weiterverarbeitet.

 

Der wertvolle Kunststoff wird über mehrere Zerkleinerungs- und Trennstufen zunächst zu Mahlgut verarbeitet. Das Material ist danach von Etiketten, Inhaltsresten und sonstigen Fremdstoffen sowie von PP-Folienbestandteilen befreit.

Im Extruder wird das Mahlgut durch die Systec homogenisiert, mikrofiltriert und je nach Kundenwunsch auch compoundiert. Am Ende des Prozesses stehen qualitätsgeprüfte Systalen Granulate.

 

Die Systec Plastics GmbH wurde 2010 gegründet und ist ein Unternehmen der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG. Im April 2011 startete die Produktion von Granulaten und Mahlgut.

Trennungsverfahren in der Recyclinganlage Hörstel

Breitgefächertes Know-how eines der größten Hersteller

STANDORT EISFELD

Dichtetrenner für Mahlgut

Die Systec Plastics Eisfeld GmbH stellt mit modernster Anlagentechnik Granulate und Compounds aus PP sowie Polyethylen (LDPE und HDPE) her

Die Systec Plastics Eisfeld GmbH stellt mit modernster Anlagentechnik Granulate und Compounds aus PP sowie Polyethylen (LDPE und HDPE) her. Die Rohstoffe dafür – zum Beispiel Verpackungen – stammen aus den Sammlungen des dualen Systems und aus der Industrie.

Die Systec Plastics Eisfeld GmbH ist einer der größten Hersteller von Kunststoffgranulaten aus Post-Consumer-Abfällen in Europa. Die an diesem Standort hergestellten Systalen Produkte dienen unter anderem der Produktion von neuen Kunststoffwaren in der Rohr- und Spritzgussindustrie.

 

Die Systec Plastics Eisfeld GmbH besitzt ein breitgefächertes Know-how im  Kunststoff-Recycling – beim Aufbereiten der Altkunststoffe zu Regranulat. Der chemische Aufbau des Werkstoffes bleibt somit erhalten.

Die vorsortierten Kunststoffverpackungen werden auf Störstoffe kontrolliert und zerkleinert. Das hier entstehende sogenannte Mahlgut wird gewaschen und nach dem Prinzip der Schwimm-Sink-Trennung, die sich die unterschiedliche Dichte der Kunststoffe zunutze macht, von Fremdstoffen befreit. Auf diese Weise ist eine Trennung unterschiedlicher Kunststofftypen leicht möglich. Das gewaschene und sortenreine Mahlgut wird getrocknet und anschließend in einem Extruder granuliert.

 

Im Extruder entsteht aus dem Mahlgut ein neues Produkt – hochreines Systalen Kunststoffgranulat und -compound.