Der Grüne Punkt - 01. Oktober 2020

Plastikmüll reduzieren, Kunststoffrecycling voranbringen

Grüner-Punkt-Chef informierte beim Besuch von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser über neue Möglichkeiten des Kunststoffrecyclings

Ministerin Ursula Heinen-Esser und Michael Wiener
Gemeinsam besuchten Ministerin Ursula Heinen-Esser und Michael Wiener auch das Technikum des Grünen Punkts, in dem das Unternehmen neue Produkte aus Recyclingkunststoff entwickelt.

Köln, 1. Oktober 2020. Wie lässt sich der Markt für recycelte Kunststoffe unterstützen und voranbringen? Welche Anwendungen gibt es heute schon für Kunststoffrezyklate und welche Rolle können Standards spielen? Und hilft eine Steuer auf nicht recyceltes Plastik wirklich weiter? Diese Themen sprach heute CEO Michael Wiener anlässlich des Besuchs von Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, in Köln an. Wiener informierte die Ministerin über die neuesten Entwicklungen im Kunststoffrecycling und zeigte Produkte aus Recyclingkunststoff, mit denen die neue Hauptverwaltung des Grünen Punkts in Köln ausgestattet ist.

Heinen-Esser und Wiener zeigten sich einig darin, dass neben der Kunststoffvermeidung mehr Kunststoffabfälle recycelt werden müssen, um die Umweltbelastung durch Plastikmüll wirksam zu reduzieren und den Beitrag des Recyclings zum Klimaschutz zu steigern. Voraussetzung dafür sei aber, die Märkte für Kunststoffrezyklate voranzubringen, denn heute würden viel zu wenig Rezyklate eingesetzt.

„Der niedrige Ölpreis macht Kunststoff immer preiswerter – die Kosten gerade hochwertiger Rezyklate aber werden von anderen Faktoren bestimmt. Ihre Herstellung ist arbeitsaufwendig und maschinenintensiv. Da sie nur in vergleichsweise geringen Mengen hergestellt werden, haben sie einen strukturellen Nachteil gegenüber neuem Kunststoff. Das lässt sich nur ändern, wenn wir den Einsatz der Rezyklate gezielt fördern – zum Beispiel, indem die Politik den Anteil von Rezyklaten in bestimmten Produkten vorgibt“, erklärte Michael Wiener.

Der Grüne Punkt hat im Juni 2020 ein neues Gebäude in Köln-Gremberghoven bezogen. Die Inneneinrichtung ist teilweise aus den Systalen Kunststoffrezyklaten vom Grünen Punkt hergestellt. Der Grüne Punkt hat mit innovativen Herstellern zusammengearbeitet, um von Fußböden bis zu Möbeln verschiedenste Produkte einsetzen zu können, die zumindest zum Teil aus Systalen bestehen.

Bildunterschrift: Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, und Michael Wiener, CEO Der Grüne Punkt. Die Unternehmensgruppe stellt unter anderem Rezyklate aus Kunststoffabfällen her, aus denen neue Produkte entstehen, zum Beispiel Stühle. (Bild: Jan Knoff/Der Grüne Punkt)

Ansprechpartner:
Norbert Völl, Tel.: 0 22 03 / 937-507

Über die Gruppe mit dem Grünen Punkt:
Die Unternehmen des Grünen Punkts sind als Dienstleister für die erweiterte Produzentenverantwortung, als führender Sekundärrohstofflieferant für Kunststoffe und als Premium-Produzent von Kunststoffrezyklaten der Lösungsanbieter für die Bedürfnisse der Kreislaufwirtschaft. Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) hat mit dem Grünen Punkt als ihrem Markenzeichen das duale System in Deutschland mit eingeführt und aufgebaut und steht für intelligente Rücknahmesysteme sowie die Entwicklung und Vermarktung innovativer Rezyklate und Dienstleistungen. Die Systec Plastics stellt an den Standorten Eisfeld und Hörstel Premiumrezyklate der Marke Systalen für den internationalen Markt her. Die Unternehmen sind in der DSD – Duales System Holding GmbH & Co. KG zusammengefasst.

Ministerin Ursula Heinen-Esser und Michael Wiener
Gemeinsam besuchten Ministerin Ursula Heinen-Esser und Michael Wiener auch das Technikum des Grünen Punkts, in dem das Unternehmen neue Produkte aus Recyclingkunststoff entwickelt.
Gemeinsam besuchten Ministerin Ursula Heinen-Esser und Michael Wiener auch das Technikum des Grünen Punkts, in dem das Unternehmen neue Produkte aus Recyclingkunststoff entwickelt.
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