Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe neu denken

Der Grüne Punkt wirkt an neuem Green Paper des VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V. mit

News Bild

Globale Umweltprobleme wie Mikroplastik in den Weltmeeren oder hohe CO2-Emissionen durch den Einsatz fossiler Rohstoffe verdeutlichen: Wir müssen neue Wege im Umgang mit Kunststoffen beschreiten. Es bedarf eines Paradigmenwechsels, um ein System zu gestalten, dass eine vollständige Kreislaufführung von Kunststoffen ermöglicht. Doch wie kann die Transformation zur zirkulären Wertschöpfung gelingen?

 

Dieser Frage hat sich ein Round Table des VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V. mit Experten und Expertinnen aus allen Kreislaufstufen und Vertretern und Vertrterinnen aus Politik, Wissenschaft und NGOs in einem umfassenden Dialogprozess gewidmet und ein Green Paper mit Empfehlungen an Industrie und Politik veröffentlicht. Auch der Grüne Punkt hat sich an diesem Round Table beteiligt und seine Expertise eingebracht.

 

Wesentliche Voraussetzung für die Kreislaufführung von Kunststoffen ist ein Umdenken in der Praxis: Über die vielen ambitionierten technischen Innovationen hinaus braucht es ein System, dass eine vollständige Kreislaufführung ermöglicht. Entscheidend ist eine möglichst weitgehende Verwendung von recycelten Rohstoffen (Rezyklaten) und nachhaltigen Alternativen, nicht nur in einzelnen Produktbereichen (z.B. bei PET-Flaschen), sondern bei den Materialströmen aller Polymere. Damit werden Kunststoffabfälle zu wertvollen Rohstoffquellen für neue Produkte und zugleich könnte auf diesem Weg auch ein erheblicher Beitrag zur Klimaneutralität der Kunststofferzeugung gelingen.

 

Circular Economy für Kunststoffe neu denken. Wie die Transformation zur zirkulären Wertschöpfung gelingen kann. Ergebnisse und Empfehlungen des VDI-Round Table