Spannender Besuch beim Folienrecycling

BDSI-Mitglieder verfolgten bei der Systec Plastics Eisfeld die Verarbeitung von Folienabfällen aus dem Gelben Sack zu Rezyklat.

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Ein besonderer Besuch im südlichen Thüringen: Mitglieder des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) verfolgten bei der Systec Plastics Eisfeld das Recycling von Folienverpackungen aus dem Gelben Sack und der Gelben Tonne. Das Unternehmen, das zur Gruppe mit dem Grünen Punkt gehört, stellt jährlich 28.000 Tonnen Rezyklate her – Grundlage sind ausschließlich Verpackungsabfälle aus dem dualen System. Hersteller achten beim Design ihrer Verpackungen immer mehr auf Recyclingfähigkeit, denn die richtige Produktgestaltung ist eine wichtige Voraussetzung dafür.

 

Die BDSI-Mitglieder folgten den Folien vom Inputlager, in dem die zu Ballen gepressten Kunststoffabfälle auf ihre Verarbeitung warten, über die Zerkleinerung und verschiedene Stufen der Reinigung und Wäsche bis zur Regranulierung im Extruder. Am Ende steht der Kunststoff als Regranulat der Marke Systalen® wieder für die Herstellung neuer Produkte zur Verfügung. Und das ist das Besondere an Systalen® aus Eisfeld: Es findet auch in Folien Verwendung, z. B. für den Transport von verpackten Produkten.

 

„Insbesondere vor den aus Brüssel zu erwartenden Herausforderungen war es für uns wichtig und hilfreich, einen Einblick in die Herstellung von Rezyklaten und deren Einsatzmöglichkeiten bei Lebensmittelprodukten zu bekommen“, resümiert Julia Gisewski, Leiterin Büro Brüssel des BDSI.

 

Viele Produkte werden in Folie verpackt, auch Süßwaren. Um das Produkt optimal zu schützen und für den Gebrauch bereitzustellen, ist das oft die beste Lösung. Nach Gebrauch geben Verbraucherinnen und Verbraucher die leeren Verpackungen in Deutschland in die Sammlung für Leichtverpackungen. Ein Teil davon kommt nach der Sortierung in Eisfeld an, um hier recycelt zu werden.

 

Thorsten Weber (Mitte, mit Mikrofon) führte die Gruppe durch die Anlage (Bild: Der Grüne Punkt).