Zukunft nicht denkbar ohne Ressourcenwende in der Materialwirtschaft

Der Grüne Punkt gefragter Dialogpartner auf dem 15. Deutschen Nachhaltigkeitspreis

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Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) ist Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Die Auszeichnung orientiert sich an den Zielen der Agenda 2030 und damit an den wesentlichen Transformationsfeldern wie Klima, Biodiversität, Ressourcen, Lieferkette und Gesellschaft. Vergeben wurde der Preis in diesem Jahr zum 15. Mal im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages. Der Kongress bringt die internationale Nachhaltigkeitsszene aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen – für den Grünen Punkt maßgebend für seine langjährige DNP-Partnerschaft. „Diese Kongressplattform ist für uns eine zentrale Gelegenheit, die Bedeutung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft von Verpackungskunststoffen für den weltweiten Umwelt- und Ressourcenschutz einzufordern“, so Michael Wiener, CEO Der Grüne Punkt.


 
Ob im Austausch mit Bundeskanzler Olaf Scholz, den PolitikerInnen Mona Neubaur und Svenja Schulze oder im Rahmen der Kongressveranstaltungen – Michael Wieners Argumente einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe stießen auf großes Interesse und Zustimmung: „Regelungen schaffen verlässliche Rahmenbedingungen, und die braucht es. Die Industrie hat in den letzten 30 Jahre 25 Jahre im Grunde nicht genutzt – und muss jetzt erkennen, dass dringend benötigte Kapazitäten nicht aufgebaut worden sind. Die Politik hat das erkannt.“ Deshalb stünden jetzt zum Beispiel verbindliche Rezyklateinsatzquoten ins Haus.


 
Und das ist dringend nötig, denn: „Die Materialwirtschaft trägt zu fast 50 Prozent zum Treibhausgasausstoß bei. Wir brauchen dringend eine Ressourcenwende, wir müssen von der linearen zur Kreislaufwirtschaft kommen. Ohne sie haben wir keine Chance, die Klimaerwärmung einzudämmen. Produkte müssen recyclingfähig, müssen zirkulär sein“, so Wiener im Interview mit Gregor Steinbrenner im Rahmen des Plenums zu „Ressourcenwende und Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft? Ein- und Ausblicke nach 30 Jahren Kunststoffverwertung“.