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02.06.2026 | ONLINESEMINAR Onlineseminare

Ab 12.08.26 - Deutsches Verpackungsrecht 2.0 – zwischen Europäischer Verpackungs-Verordnung (PPWR) und Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG)

Beides führt zu neuen Regelungen und Pflichten für nahezu alle in der EU tätigen Unternehmen.

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Die Europäische Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR oder offiziell auch EU 2025/40) enthält viele neue Regelungen und Pflichten  für nahezu alle in der EU wirtschaftlich tätigen Unternehmen. 

 

Sie ist das größte verpackungsrechtliche Regelungswerk in der Geschichte der Europäischen Union (EU) und wird alle Beteiligten bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus intensiv beschäftigen. Ziel ist, die negativen Umweltauswirkungen von Verpackungen deutlich zu reduzieren und die Recycling- und Kreislauffähigkeit entscheidend zu erhöhen. Betroffen sind sämtliche Verpackungsarten, d. h. neben den typischen Verkaufsverpackungen auch Transport- und Gewerbeverpackungen. Am 11. Februar 2025 zeitgleich in allen EU-Mitgliedstaaten in Kraft getreten, kommt sie ab dem 12. August 2026 schrittweise in die Anwendung.

 

Zum gleichen Datum ist mit dem Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) die Anpassung der deutschen Verpackungsgesetzgebung an das neue EU-Recht geplant. Es befindet sich aktuell noch im parlamentarischen Abstimmungsprozess und soll zeitgleich zum Anwendungsdatum der PPWR in Kraft treten, so dass ab Mitte August dieses Jahres die deutsche Verpackungsgesetzgebung maßgeblich von PPWR und VerpackDG gemeinsam bestimmt wird.

 

  • Erstellen und Vorhalten einer technischen Dokumentation nebst Konformitätserklärung,
  • EU-weit einheitliche Vorgaben zur Kennzeichnung von Verpackungen,
  • Vorgaben zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen bis hin zu Vertriebsverboten,
  • konkrete Ziele für die Vermeidung von Verpackungsabfällen,
  • differenzierte Mindestrezyklatanteile für Kunststoffverpackungen einschließlich der für Lebensmittel (food contact),
  • Auswirkung der geänderten Herstellerdefinition auf den Import verpackter Waren nach Deutschland,
  • neue Anforderungen u.a. für Transportverpackungen, wie eine Zulassungspflicht bei der Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) oder der Beteiligung an einer „Organisation für Herstellerverantwortung“ und
  • Übernahme von ZSVR-Kosten künftig auch durch Hersteller nicht-systembeteiligungspflichtiger Verpackungen wie Transportverpackungen.

 

Die Umsetzung der neuen gesetzlichen Anforderungen wird enorme wirtschaftliche und zeitliche Ressourcen beanspruchen, so dass eine zeitnahe Auseinandersetzung mit den Vorgaben aus PPWR und VerpackDG unbedingt zu empfehlen ist.


Zu unseren Referenten: 

 

Dipl.-Kfm. Andreas Kappel verfolgt in seiner Funktion beim Grünen Punkt als Leiter Commercial Development und Experte für Design4Recycling intensiv die nationale und europäische Verpackungsgesetzgebung.

 

Dipl.-Kfm. Georg Schmidt ist Fachreferent für die deutsche und europäische Verpackungsgesetzgebung im Vertrieb des Grünen Punkts und Ansprechpartner für Kunden, Prüfer und Behörden.


Die Kosten für die Teilnahme an dieser Onlineveranstaltung inkl. Seminarunterlage betragen 149,- € + MwSt. pro Person.
Die Buchungsbestätigung erhalten Sie unmittelbar nach Anmeldung. Sollten Sie keine E-Mail erhalten, prüfen Sie bitte auch den Spam-Ordner. Sie erhalten den Link zur Veranstaltungsteilnahme kurz vor dem Termin ebenfalls an die von Ihnen genannte E-Mailadresse.

 

Die Seminarunterlagen werden nach der Veranstaltung in elektronischer Form an Sie versendet, die Rechnungszustellung erfolgt im Nachgang postalisch.

 

Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Onlineseminar keine Rechtsberatung darstellt.

 

Die Absage des Veranstaltungstermins durch den Veranstalter mangels Nachfrage oder aus wichtigem Grund bleibt gegen Erstattung der Teilnehmerkosten vorbehalten. Eine kostenfreie Stornierung der Anmeldung durch einen Teilnehmer ist bis 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn schriftlich möglich.


Inhaltliche Fragen zum Seminar beantwortet gerne:

 

Georg Schmidt
Telefon +49 2203 937-266
georg.schmidt(at)gruener-punkt(dot)de

 

Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an:


Susanne Ziegler
Telefon +49 2203 937-465
susanne.ziegler(at)gruener-punkt(dot)de

 

(Bild: istock)